StartArmenien
Man kann kaum in einem anderen Land solche Freundlichkeit, Gastfreundschaft und Herzlichkeit finden, wie in Armenien. Die Armenier überraschen mit ihrer geselligen, offenen und gastfreundlichen Charakter. Sie sind immer hilfsbereit und für jeden da, egal ob Einheimischer oder Ausländer. Die Fürsorge den Menschen gegenüber, ist eine Besonderheit der Armenier. In Armenien fühlt man sich wie zu Hause . Die armenische Gastfreundschaft ist berühmt, es gehört zum guten Ton einen Gast so gut wie möglich zu bewirten. Die Alten werden hier traditionell hoch gehalten...
Man kann kaum in einem anderen Land solche Freundlichkeit, Gastfreundschaft und Herzlichkeit finden, wie in Armenien. Die Armenier überraschen mit ihrer geselligen, offenen und gastfreundlichen Charakter. Sie sind immer hilfsbereit und für jeden da, egal ob Einheimischer oder Ausländer. Die Fürsorge den Menschen gegenüber, ist eine Besonderheit der Armenier. In Armenien fühlt man sich wie zu Hause . Die armenische Gastfreundschaft ist berühmt, es gehört zum guten Ton einen Gast so gut wie möglich zu bewirten. Die Alten werden hier traditionell hoch gehalten. Ein armenisches Sprichwort sagt ։ «Ein alter Mensch ist die Säule des Hauses» .Oft gelten ihre Worte mehr als die des eigentlichen Hausherrn. Junge Menschen leben bis ihrer Verheiratung bei ihren Eltern. Es ist unüblich, dass man vorher auszieht oder mit dem Partner zusammenlebt. Dem armenischen Volk wird nachgesagt, dass es besonders geschäftstüchtig ist. Auch das verdeutlicht ein armenisches Sprichwort ։ ‘‘Aus dem Stein macht man Brot“.
Die armenische Küche ist ein wichtiger Bestandteil armenischer Kultur. Sie ist abwechslungsreich und vielfältig. Sie befriedigt die Vorliebe und den Geschmack jedes Menschen. Die armenische Küche hat selbst dem skrupulösen Feinschmecker etwas anzubieten. Armenien zu besuchen und sich für die armenische köstliche Küche nicht zu begeistern, ist unmöglich. Das ist eine Verschmelzung verschiedener entzückenden Aromen und Geschmäcker. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Armenier sehr gerne und viel essen. Wenn man einmal an einem armenischen Festessen teilgenommen hat, weiß man, was es heißt mit vollem Bauch stundenlang am Tisch zu sitzen. Man sollte alles probieren, was auf den Tisch kommt...
Die armenische Küche ist ein wichtiger Bestandteil armenischer Kultur. Sie ist abwechslungsreich und vielfältig. Sie befriedigt die Vorliebe und den Geschmack jedes Menschen. Die armenische Küche hat selbst dem skrupulösen Feinschmecker etwas anzubieten. Armenien zu besuchen und sich für die armenische köstliche Küche nicht zu begeistern, ist unmöglich. Das ist eine Verschmelzung verschiedener entzückenden Aromen und Geschmäcker. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Armenier sehr gerne und viel essen. Wenn man einmal an einem armenischen Festessen teilgenommen hat, weiß man, was es heißt mit vollem Bauch stundenlang am Tisch zu sitzen. Man sollte alles probieren, was auf den Tisch kommt. Eine armenische Hausfrau mag es nicht, wenn man ihre Speisen nicht anrührt. Trinksprüche sind aus ein absolutes Muss bei einem Essen. Der Hausherr oder der älteste angesehenste Mann übernimmt den Tischvorsitz und ist für die Ordnung am Tisch zuständig. Dieser Tamada bringt immer wieder Trinksprüche auf die Gäste, auf die Freundschaft und die Familienmitglieder aus. Die Armenier essen gerne Fleisch, deshalb bestehen die Mehrheit der Hauptgerichte aus Fleisch. Sowohl Rindfleisch als auch Lamm-und Schweinefleisch sind hier beliebt. Zu den armenischen Gerichten gehören։ Tolma (mit Hackfleisch Gefüllte Wein-und Kohlblätter) Khaschlama (geschmortes Lamm-oder Rindfleisch, meist mit Kartoffeln und Gemüse) Chorovats (gegrilltes Schweine-oder Lammfleisch auf Spießen) Chasch (ein besonders traditionelles Gericht, ein Eintopf aus Kuhknochen) Kjufta (ein paar mal gehacktes und geschlagenes Rindfleisch, in Kugeln im Wasser gekocht oder auf der Pfanne gebraten).
Die armenische Musik ist reichhaltig- von den liturgischen Gesängen über die Volkstänze, Volkslieder bis hin zu den reich instrumentierten Liedern und der klassischen armenischen Musik. Die Volksmusik umfasst Liebeslieder, Arbeitslieder und rhythmische Gesänge. Hier werden typisch armenische Instrumente verwendet. Dazu zählen die Duduk, die Saz, die Kamantscha, die Kanon. Die Duduk ist ein Rohrblattinstrument aus Aprikosenholz und hat einen melancholischen und herzzerreißenden Klang. Die Kamantscha ist eine dreisaitige Spießgeige mit durchdringendem Ton...
Die armenische Musik ist reichhaltig- von den liturgischen Gesängen über die Volkstänze, Volkslieder bis hin zu den reich instrumentierten Liedern und der klassischen armenischen Musik. Die Volksmusik umfasst Liebeslieder, Arbeitslieder und rhythmische Gesänge. Hier werden typisch armenische Instrumente verwendet. Dazu zählen die Duduk, die Saz, die Kamantscha, die Kanon. Die Duduk ist ein Rohrblattinstrument aus Aprikosenholz und hat einen melancholischen und herzzerreißenden Klang. Die Kamantscha ist eine dreisaitige Spießgeige mit durchdringendem Ton. Die Saz ist eine viersaitige Laute mit langem Hals und die Kanon ist eine Zitherart. Bis zum späten Mittelalter gaben es im Land fahrende Sänger, Aschughen genannt, deren Musik sehr kunstvoll und kompliziert aufgebaut ist. Die Gesänge von Aschugh Sayat Nova (18 Jh) zählen zu den beliebtesten. In der Neuzeit gaben es und gibt es auch Aschughe, durch die diese nationale instrumentale Musik immer lebhaft und beliebt bleibt und ist wieder in. Ein gelehrter Mönch und Musiker Komitas (19-20 Jh) wurde für die Sammlung armenischer Folklore berühmt und hatte für mehrstimmige Chöre neu arrangiert. Seine Lieder sind auch hoch geschätzt. Die Komponisten Alexander Spendiaryan, Aram Chatschaturyan,Tigran Mansuryan, Konstantin Orbelyan, Arno Babadschanyan, die besten Musikensembles Armeniens, wie der Staatschor, das Komitas- Streichquartett, Das Gesang-und Tanzensemble haben die armenische Musik weltweit bekannt gemacht.
Da Armenien das erste offizielle christliche Land der Welt ist, ist nicht verwunderlich, dass im Land zahlreiche Kirchen und Klöster errichtet wurden. Obwohl während der militärischen Invasionen seitens Römer, Perser, Türken, Mongolen, Seldschuken vieles zerstört und in Brand gesetzt wurde, aber zum Glück kann man heute auch im Land viele sakrale Meisterwerke sehen und bewundern. Die älteste Kirche in Edschmiatsin wurde 303 gebaut und ist heute zum religiösen Zentrum aller Armenier geworden. Die Klöster hatten nicht nur geistliche und religiöse Bedeutung, sondern auch galten als Bildungszentren, wo viele Wissenschaften und Fremdsprachen unterrichten wurden. Sie hatten auch Schutzrolle...
Da Armenien das erste offizielle christliche Land der Welt ist, ist nicht verwunderlich, dass im Land zahlreiche Kirchen und Klöster errichtet wurden. Obwohl während der militärischen Invasionen seitens Römer, Perser, Türken, Mongolen, Seldschuken vieles zerstört und in Brand gesetzt wurde, aber zum Glück kann man heute auch im Land viele sakrale Meisterwerke sehen und bewundern. Die älteste Kirche in Edschmiatsin wurde 303 gebaut und ist heute zum religiösen Zentrum aller Armenier geworden. Die Klöster hatten nicht nur geistliche und religiöse Bedeutung, sondern auch galten als Bildungszentren, wo viele Wissenschaften und Fremdsprachen unterrichten wurden. Sie hatten auch Schutzrolle. Während der Angriffe konnte man sein Leben hinter den dicken Kirchenwänden retten oder durch die Geheimwege aus der Kirche weglaufen. Viele Klöster und Kirchen in Armenien sind von UNESCO als Welterbestätten aufgelistet. Das sind Muttergotteskathedrale von Edschmiatsin (4.Jh), die Kirchen der heiligen Hripsimeh(7.Jh) und Gayaneh(17. Jh), die Ruinen der Kathedrale Zwartnots(7. Jh), das Felsenkloster Geghard (13.Jh), die Schwesterklöster Sanahin und Haghbat (10.Jh).
Armenien hat eine schöne Natur und herrliche Landschaften. Innerhalb der elf Regionen kann man mehr als 5 Vegetationszonen sehen und abwechslungsreiche Landschaftsszenarien- Trockensteppe, Halbwüste, Gebirgswälder, Gebirgssteppe, alpinen Zonen… All das erlebt man hier nacheinander. Nach jedem 10-30 km öffnet sich dem Auge ein neues und spannendes Panorama. Die Schönheit des Landes und der Natur war auch einer der Gründe warum das Land mehrmals angegriffen wurde...
Armenien hat eine schöne Natur und herrliche Landschaften. Innerhalb der elf Regionen kann man mehr als 5 Vegetationszonen sehen und abwechslungsreiche Landschaftsszenarien- Trockensteppe, Halbwüste, Gebirgswälder, Gebirgssteppe, alpinen Zonen… All das erlebt man hier nacheinander. Nach jedem 10-30 km öffnet sich dem Auge ein neues und spannendes Panorama. Die Schönheit des Landes und der Natur war auch einer der Gründe warum das Land mehrmals angegriffen wurde. Das Land mit viel Bodenschätzen, herrlichen Natur und günstiger Lage zwischen Oxident und Orient war immer ein Zankapfel zwischen den Nachbarländern, großen Reichen und Nomandenstämmen. Das Land zu besuchen und die Landschaften nicht zu bewundern wäre einfach unmöglich.
Große und kleine, schwarze , weiße und bunte Steine… Sie sind überall in Armenien. Die Steine sind die sprachlosen Zeugen der Geschichte Armeniens. Sie verbergen die Geschichte von Tausenden von Jahren, in denen es Freude und Traurigkeit, Schmerz und Leid gibt… Aber wenn man aufhorcht, kann man ihren Schrei hören… Sie werden von Siegen und Niederlagen des armenischen Volkes erzählen, von seiner harten Arbeit, Liebe und Hingabe, dem Schmerz und unerschütterlichem Willen. Die Verbundenheit der Armenier mit dem Stein des Landes ist tief verwurzelt...
Große und kleine, schwarze , weiße und bunte Steine… Sie sind überall in Armenien. Die Steine sind die sprachlosen Zeugen der Geschichte Armeniens. Sie verbergen die Geschichte von Tausenden von Jahren, in denen es Freude und Traurigkeit, Schmerz und Leid gibt… Aber wenn man aufhorcht, kann man ihren Schrei hören… Sie werden von Siegen und Niederlagen des armenischen Volkes erzählen, von seiner harten Arbeit, Liebe und Hingabe, dem Schmerz und unerschütterlichem Willen. Die Verbundenheit der Armenier mit dem Stein des Landes ist tief verwurzelt. Die magischen Steine haben in Armenien ihren originellsten Ausdruck in den Kreuzsteinen gefunden. Kreuzsteinkunst ist nicht bloß eine Kunst. Das ist auch die Lebensweise, den christlichen Armeniern die Möglichkeit gibt richtig zu leben. Der Kreuzstein ist das Gebet der Armenier zu Gott. Ein Kreuzstein (armenisch Chatschkar)ist ein Flurdenkmal, das aus einer aufrecht stehenden Steinplatte mit einem erhabenen oder eingemeißelten Kreuz besteht. Der Kreuzstein wurde zur Brücke zwischen Himmel und Erde und zum Schlüssel der Tore des Himmels”.
Das armenische Volk hat immer ihre Kultur mit großer Vorsicht behandelt. Auch während der Kriege und der großen armenischen Tragödie (Völkermord) haben die Menschen zuerst die alten, armenischen, wertvollen Handschriften geschützt, auch wenn es ihnen das Leben im Prozess der geistigen Eroberung und Assimilation gekostet hat. Eine unzählige Anzahl von Handschriften ist als Folge von Invasionen und Raub verloren gegangen. Auf diese Handschriften hat man eine besondere Aufmerksamkeit bis in unsere Tage geschenkt. Zu diesem Zweck wurde im Jahr 1957 ein Staatlicher Aufbewahrungsort von alten Handschriften, genannt Matenadaran, gebaut...
Das armenische Volk hat immer ihre Kultur mit großer Vorsicht behandelt. Auch während der Kriege und der großen armenischen Tragödie (Völkermord) haben die Menschen zuerst die alten, armenischen, wertvollen Handschriften geschützt, auch wenn es ihnen das Leben im Prozess der geistigen Eroberung und Assimilation gekostet hat. Eine unzählige Anzahl von Handschriften ist als Folge von Invasionen und Raub verloren gegangen. Auf diese Handschriften hat man eine besondere Aufmerksamkeit bis in unsere Tage geschenkt. Zu diesem Zweck wurde im Jahr 1957 ein Staatlicher Aufbewahrungsort von alten Handschriften, genannt Matenadaran, gebaut. Kaum ein Besucher kann jemals das Land verlassen, ohne die alten und heiligen Bücher gesehen zu haben, die viele Jahrhunderte voll von Katastrophen überlebt haben. So ist Matenadaran ein Must-See-Ort in Armenien. Matenadaran bedeutet " Vorrat von Manuskripten " oder " Bibliothek " im alten Armenischen. Das Institut ist ein wichtiges Zentrum für die Erforschung und den Erhalt der armenischen Werke der antiken Literatur. Matenadaran schützt jetzt über 16.477 überlebende Materialien und rund 300.000 Archivdokumente, darunter etwa 2500 Fragmente. Die Handschriften schließen fast alle Bereiche der antiken und mittelalterlichen, armenischen Kultur und Wissenschaft ein - Geschichte, Geographie, Grammatik, Philosophie, Recht, Medizin, Mathematik, Kosmographie, Kalendertheorie, Alchemie, Chemie, Übersetzungen, Literatur, Chronologie, Kunstgeschichte, Miniatur, Musik und Theater, sowie Handschriften im Arabischen, Persischen , Griechischen, Latein, Äthiopischen, Indischen, Japanischen und in anderen Sprachen. Dieses Bücherdepot verfügt über das älteste Pergamentbuch, das Evangelium von Lazarus, das in 887 geschrieben wurde. Die Besucher können auch das größte und schwerste armenische Manuskript mit einem Gewicht von 34 Kilogrammen sehen. Matenadaran ist wahrscheinlich eines der wenigsten Museen der Welt, die solch eine Menge von uralten Handschriften ausstellt. Im Jahr 1997 wurde die Sammlung von Handschriften von der UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt.