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Land der Steine und der Sonne


Armenien ist eines der ältesten und schönsten Länder der Welt. Das Land liegt am Übergang zwischen Kleinasien und Transkaukasien, zwischen Orient und Okzident. Das ist ein Bergland im Süden von Kaukasus. Das Land grenzt an Georgien, dem Iran, der Türkei und Aserbeidschan.Der heutige Staat umfasst ein Gebiet von 29.800 Quadratkilometern im Nordosten des Armenischen Hochlands. Armenien ist ein sehr ausgeprägtes Gebirgsland – 90% der Landesfläche liegen...

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Land der Steine und der Sonne


Armenien ist eines der ältesten und schönsten Länder der Welt. Das Land liegt am Übergang zwischen Kleinasien und Transkaukasien, zwischen Orient und Okzident. Das ist ein Bergland im Süden von Kaukasus. Das Land grenzt an Georgien, dem Iran, der Türkei und Aserbeidschan.Der heutige Staat umfasst ein Gebiet von 29.800 Quadratkilometern im Nordosten des Armenischen Hochlands. Armenien ist ein sehr ausgeprägtes Gebirgsland – 90% der Landesfläche liegen mehr als 1000 Meter über dem Meeresspiegel, die Durchschnittshöhe beträgt sogar 1800 Meter. Von Norden her erstrecken sich die über 3000 Meter hohen Ausläufer des Kleinen Kaukasus. Die höchste Erhebung ist der erloschene Vulkan Aragaz (4090 Meter) unweit des biblischen Ararat, der tiefste Punkt liegt rund 380 Meter hoch am Fluss Aras an der Grenze zum Iran.

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Die Religion


Armenien ist das erste Christliche Land der Welt. Im Jahr 301 hat der König Tiridatis III dank seines Dieners Gregor Christentum zur Staatsreligion in Armenien erhoben. Die erste offizielle christliche Kirche der Welt wurde in Armenien im Jahre 303 errichtet. Die armenissche Kirche ist eine altorientalische Kirche mit heute neun Millionen armenischen Christen in zwei Katholikaten (Etschmiadsin, Sis), zwei Patriarchaten (Jerusalem, Konstantinopel) und rund 30 Diözesen, davon neun in...

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Die Religion


Armenien ist das erste Christliche Land der Welt. Im Jahr 301 hat der König Tiridatis III dank seines Dieners Gregor Christentum zur Staatsreligion in Armenien erhoben. Die erste offizielle christliche Kirche der Welt wurde in Armenien im Jahre 303 errichtet. Die armenissche Kirche ist eine altorientalische Kirche mit heute neun Millionen armenischen Christen in zwei Katholikaten (Etschmiadsin, Sis), zwei Patriarchaten (Jerusalem, Konstantinopel) und rund 30 Diözesen, davon neun in Armenien. Die Armenische Apostolische Kirche beansprucht auf apostolische Gründung zurückzugehen. Die Apostel Judas Thaddäus und Bartholomäus haben in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts in Armenien gepredigt, christliche Gemeinden gegründet und das Martyrium erlitten.

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Flora


Das Klima ist im Land hauptsächlich kontinental trocken. In Armenien bestehen regional große klimatische Unterschiede, die durch die starke landschaftliche Gliederung bedingt sind. In Armenien kommen nicht weniger als fünf Vegetationszonen vor: Halbwüste, Trockensteppe, Gebirgssteppe, Gebirgswald und Alpenzone. Auf dem kleinen Territorium der Republik Armenien kommen 3200...

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Flora


Das Klima ist im Land hauptsächlich kontinental trocken. In Armenien bestehen regional große klimatische Unterschiede, die durch die starke landschaftliche Gliederung bedingt sind. In Armenien kommen nicht weniger als fünf Vegetationszonen vor: Halbwüste, Trockensteppe, Gebirgssteppe, Gebirgswald und Alpenzone. Auf dem kleinen Territorium der Republik Armenien kommen 3200 der insgesamt 6000 Pflanzenarten des Südkaukasus vor. Die Sommer sind heiß, oft über + 35 Grad Celsius. Die Winter können hingegen sehr kalt sein, bis -30 Grad in den Nordregionen des Landes. Die Niederschlagsmenge hängt von der jeweiligen Region ab, aber es fallen jährlich je nach Region nur 300-550 Millimeter Wasser auf den Boden. Einzig im Frühling erscheint das ganze Land in ein sanftes Grün getaucht. Natürlich macht sich der Klimawandel auch in Armenien bemerkbar, es gibt vor allem in den Wintermonaten durchschnittlich mehr Niederschlag. Dennoch gedeihen schon seit Jahrtausenden im armenischen Hochland Obstsorten, wie Granatäpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Feigen, Weintrauben, Birnen, Pflaumen, Äpfel sowie auch viele Beeren. Die Aprikose ist eine angestammte Frucht Armeniens. Sie kam unter der lateinischen Bezeichnung “prunus armeniaca- armenische Pflaume” in unsere Breiten. Die Früchte im Land sind groß und süß. Sie Sonne gibt ihnen viel Kraft zum Reifen. Auch die Maulbeeren, die es in schwarz und weiß gibt, sind sehr beliebt. Aus Maulbeeren macht man in Armenien nicht nur Marmelade, sondern auch Wodka und Heilmittel gegen Erkältung und Husten. Das heiße Klima begünstigt das Wachstum von Distelarten und Dornensträucher .Die natürliche Vegetation Armeniens liegt zwischen der mediterranen und der alpinen Pflanzenwelt. 12% des Territoriums des Landes nehmen die Wälder ein. Sie sind vorwiegend im Nordosten und im Bergland Sjunik konzentriert. Hier sind Buche, Weißbuche, Eiche, Ulme, Ahorn, Platane, Esche, Kiefer, Tanne, Nussbaeume anzutreffen.

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Fauna


In den historischen Zeiten hatte Armenien eine reiche Tierwelt. Bisonherden, Wildpferde, sogar riesige Elefanten sind durch das Land gestapft. Wölfe, Bären, Raubkatzen sind heutzutage in den dichten Wäldern zu treffen. Aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse ist die Fauna Armeniens dezimiert. Füchse, Luchse, Schakale, Dachse, Rot- und Schwarzwild sind in den Waldgebieten zu treffen. Es gibt auch eine Vielzahl von Steinböcken, Mufflons, zahlreichen Nagetierarten und...

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Fauna


In den historischen Zeiten hatte Armenien eine reiche Tierwelt. Bisonherden, Wildpferde, sogar riesige Elefanten sind durch das Land gestapft. Wölfe, Bären, Raubkatzen sind heutzutage in den dichten Wäldern zu treffen. Aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse ist die Fauna Armeniens dezimiert. Füchse, Luchse, Schakale, Dachse, Rot- und Schwarzwild sind in den Waldgebieten zu treffen. Es gibt auch eine Vielzahl von Steinböcken, Mufflons, zahlreichen Nagetierarten und armenischen Hornotter. In den Sommermonaten sonnen sich gerne Schlangen auf den Wanderpfaden, weshalb feste Schuhe angeraten sind. Viele Insekten trifft man in Wäldern, besonders während der Wandertouren in Armenien. Zur Natur des Landes gehören verschiedene Arten von Käfern und Heuschrecken, Ameisen und Spinnen, Skorpionen, Eidechsen und Schlangen.

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Bodenschätze


Die Steine bestimmen tatsächlich die Landschaft Armeniens, die Kunst in Form Architektur und Skulptur, aber auch die Wirtschaft und den Handel. Das armenische Hochland ist reich an verschiedenen vulkanischen Gesteinen wie Tuff in den schönsten Farben, Basalt, Travertin, Kalkstein, Marmor und Vulkanglas Obsidian. Das Land verfügt auch über seltene metallische Bodenschätze wie Molybdän, Blei, Aluminium, Zink, Kupfererze. Es gibt hier auch Silber und Gold.Besonders berühmt sind die seltenen buntglänzenden Steinchen des Hochlandes wie Smaragd, Rubin, Türkis und...

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Bodenschätze


Die Steine bestimmen tatsächlich die Landschaft Armeniens, die Kunst in Form Architektur und Skulptur, aber auch die Wirtschaft und den Handel. Das armenische Hochland ist reich an verschiedenen vulkanischen Gesteinen wie Tuff in den schönsten Farben, Basalt, Travertin, Kalkstein, Marmor und Vulkanglas Obsidian. Das Land verfügt auch über seltene metallische Bodenschätze wie Molybdän, Blei, Aluminium, Zink, Kupfererze. Es gibt hier auch Silber und Gold.Besonders berühmt sind die seltenen buntglänzenden Steinchen des Hochlandes wie Smaragd, Rubin, Türkis und Beryll. Diese Bodenschätze und Gesteine sind neben Kognak und Mineralwasser die Exportprodukte des Landes.Die fossilen Ressourcen von Erdöl und Erdgas sind zu gering um sie fördern zu lassen. Die Kohlefelder haben auch keine große Förderrate.

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Die Armenische Apostolische Kirche


Name und Entstehung

Die offizielle Bezeichnung unserer Kirche ist: „Apostolische, Orthodoxe, Heilige Kirche der Armenier“: Aber sie ist allgemein bekannt unter dem Namen „Armenisch-Apostolische Kirche“ oder „Armenisch-Orthodoxe Kirche“. Manche Kirchen bezeichnen die Armenische Kirche auch als „Armenische Gregorianische Kirche“ und bezwecken damit, den Ursprung der Armenischen Kirche nur auf den Hl. Gregor den Erleuchter zurückzuführen. Auch wenn wir die Person und das Wirken des Hl. Gregor als unseren Kirchenpatron und ersten Patriarchen ehren, können wir mit dieser Bezeichnung nicht einverstanden...

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Die Armenische Apostolische Kirche


Name und Entstehung

Die offizielle Bezeichnung unserer Kirche ist: „Apostolische, Orthodoxe, Heilige Kirche der Armenier“: Aber sie ist allgemein bekannt unter dem Namen „Armenisch-Apostolische Kirche“ oder „Armenisch-Orthodoxe Kirche“. Manche Kirchen bezeichnen die Armenische Kirche auch als „Armenische Gregorianische Kirche“ und bezwecken damit, den Ursprung der Armenischen Kirche nur auf den Hl. Gregor den Erleuchter zurückzuführen. Auch wenn wir die Person und das Wirken des Hl. Gregor als unseren Kirchenpatron und ersten Patriarchen ehren, können wir mit dieser Bezeichnung nicht einverstanden sein, da die ersten Erleuchter Armeniens sowie die Gründer der Armenischen Kirche die Aposteln Heiliger Thaddäus und Heiliger Bartholomäus sind. Durch Hl. Gregor den Erleuchter wurde nicht die Armenische Kirche gegründet, sondern das Christentum zur Staatsreligion Armeniens proklamiert. Somit wurde Armenien der erste Staat auf der Welt, in dem das Christentum zur Staatsreligion erhoben wurde.

Gregor der Erleuchter (arm. Grigor Lussavoritsch) wurde nach der Annahme des Christentums als Staatsreligion der erste Katholikos, d.h. das erste Oberhaupt der Armenischen Kirche. In einer visionären Ahnung soll er von Christus den Auftrag bekommen haben, in Wagharshapat, heute St. Etschmiadzin, die Mutterkirche der Armenier zu errichten.

Die offizielle Deklarierung des Christentums zur Staatsreligion in Armenien durch einen König bedeutete jedoch nicht, dass das Christentum nach dem Märtyrertod der Apostel aus Armenien wieder verschwand. Die Missionierung durch die Apostel wurde in den darauffolgenden zwei Jahrhunderten von anderen, die meist mit dem Leben dafür bezahlen mussten, fortgeführt. Zahlreiche armenische sowie fremdsprachliche Quellen vor 301 berichten über die Verbreitung und die tiefe Verwurzelung des Christentums in Armenien.

Der höchste und neunte Rang der armenischen Kirche ist das Amt des Katholikos. Er trägt auch die Titel, Höchster Patriarch, Oberster Bischof und Hochpriester.

Die Lehre

Die Armenische Kirche glaubt und bekennt, dass der Mensch nur durch Jesus Christus erlöst werden kann.

Grundlage für die Lehre der armenischen Kirche sind das Alte und das Neue Testament, die Beschlüsse der ersten drei Ökumenischen Konzilien von Nicäa 325, von Konstantinopel 385 und von Ephesus 431 sowie die Beschlüsse der Konzilien der Armenischen Kirche.

Die Armenische Kirche lehnt die Beschlüsse des Konzils von Chalzedon (451) über zwei Naturen Christi ab. Demzufolge betrachtet die Armenische Kirche auch die weiteren Ökumenischen Konzile der Byzantinisch-Orthodoxen Kirchen (7 Konzile) bzw. der Römisch-Katholischen Kirche (23 Konzile) als nicht Ökumenisch bzw. Universal.

In Anbetracht der Ablehnung von Chalzedon hat man der Armenischen Kirche die Irrlehre des Monophysitismus vorgeworfen, eine Unterstellung, die die Armenische Kirche mit Recht zurückweist. Denn sie bekennt sich im Anschluss an die ersten drei Konzilien (Nizäa 325, Konstantinopel 381 und Ephesus 431) zu Christus, in dem sich die göttliche und die menschliche Natur vereinigt haben. Der Überzeugung der armenischen Kirche nach ist der menschgewordene Sohn Gottes „ein Wesen, eine Person, eine Hypostase, eine gottmenschliche Natur, in der aber die göttliche und die menschliche Naturen Christi untrennbar und unvermischt vereinigt wurden“. Mit dieser Formel soll nichts anderes als die unlösbare Einheit beider Naturen in Christus zum Ausdruck gebracht werden. Eine Einheit, in der keine von den beiden Naturen eine Verminderung zugeschrieben wird.

Die Armenische Kirche lehrt, dass die dritte Person der Trinität (d. h. Dreieinigkeit), der Heilige Geist, nur vom Vater hervorgeht und lehnt die Lehre der Philioquie ab, womit behauptet wird, dass der Hl. Geist sowohl vom Vater als auch vom Sohn hervorgeht. Dies war eine der Hauptgründe, die zur Kirchenspaltung vom 1054 geführt hat.

Die Armenische Kirche glaubt an die Fürsprache der Heiligen. Sie glaubt, dass Menschen, die während ihres irdischen Lebens gläubig und sündenfrei waren, ein reines und makelloses Leben geführt und ihr Leben Gott und Christus gewidmet haben oder wegen ihres unerschütterlichen Glaubens verfolgt, gefoltert wurden oder gar den Märtyrertod gestorben sind, die Würde erhalten, heilig gesprochen zu werden. Die Kirche reiht diese Persönlichkeiten in die Reihe der Heiligen wie z. B. die Gottesgebärerin Maria, alle Apostel, Gregor der Erleuchter, Mesrop Mashdotz, Sahak Bartev, Vardan Mamikonian, Grigor Narekatzi, Nerses Schnorhali und viele andere.

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Der Kirchenkalender und die Sakramente


Im armenischen Kirchenkalender gibt es verschiedene Feste. Sie gliedern sich in fixe und bewegliche Feste. Für die letzteren ist oft das Datum des Osterfestes entscheidend. In folgenden Gruppen können wir die fixen und beweglichen Feste unterteilen: „Feste des Herrn“, diese betreffen das Leben Christi; „Feste des Kreuzes“, sie lobpreisen das Kreuz Christi und das dadurch versprochen Heil; „Feste der Kirche“, sie gedenken der Gründung und Verbreitung der Universalen sowie der Armenischen Kirche, „Gedenktage der Heiligen“, sie beziehen...

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Der Kirchenkalender und die Sakramente


Im armenischen Kirchenkalender gibt es verschiedene Feste. Sie gliedern sich in fixe und bewegliche Feste. Für die letzteren ist oft das Datum des Osterfestes entscheidend. In folgenden Gruppen können wir die fixen und beweglichen Feste unterteilen: „Feste des Herrn“, diese betreffen das Leben Christi; „Feste des Kreuzes“, sie lobpreisen das Kreuz Christi und das dadurch versprochen Heil; „Feste der Kirche“, sie gedenken der Gründung und Verbreitung der Universalen sowie der Armenischen Kirche, „Gedenktage der Heiligen“, sie beziehen sich auf die Heiligen der Allgemeinen und der Armenischen Kirche, und schließlich „Fastentage“. Die Armenische Kirche hat im Jahr etwa 160 Tage für die Fastenzeit vorbehalten. Die große Fastenzeit umfasst die das Osterfest vorausgehenden 50 Tage. In der Armenischen Kirche ist während der Fastenzeit nur pflanzliche Kost erlaubt.

Die Festtage werden zuweilen auch sehr prunkvoll gefeiert. Diese werden Taghawar oder Große Feste genannt. Es sind im Jahr 5 solche Feste. In der Reihenfolge sind sie:

1) Das Weihnachtsfest oder die Geburt und Taufe Christi, mit einem Wort Gottesoffenbarung Christi: 6. Januar

2) Die Auferstehung Christi oder Osterfest: zwischen 23. März und 30. April (gemeinsamer Termin mit den westlichen Kirchen)

3) Die Verklärung Christi: der 14. Sonntag nach dem Osterfest

4) Die Marienhimmelfahrt im August: der Sonntag zwischen 12. und 18. August

5) Das Kreuzerhöhungsfest im September: der Sonntag zwischen 11. und 17. September.

Weitere wichtige kirchliche Feier- bzw. Gedenktage sind:

• Maria Verkündigung (Mutter- und Schönheitstag in Armenien): 7. April

• Gedenktag an die 1,5 Mill. Märtyrer des türkischen Völkermords an den Armeniern vom 1915: 24. April

• Christi Himmelfahrt: beweglich; es ist vom Osterfest abhängig

• Pfingsten (Ankunft des Heiligen Geistes): beweglich, es ist vom Osterfest abhängig

• Gedenktag an den Hl. Gregor, den 1. Katholikos der Armenischen Kirche: beweglich, es ist vom Osterfest abhängig

• Tag der Gründung der Mutterkirche Armeniens, St. Etschmiadzin: beweglich, es ist vom Osterfest abhängig

• Geburt der Hl. Jungfrau und Gottesgebärerin Maria: 08. September

• Gedenktag an die Hl. Sahak und Hl. Mesrop, Erfinder des armenischen Alphabets und Übersetzer der Heiligen Schrift ins Armenische: immer am 2. Samstag im Oktober

• Gedenktag an die Hl. Apostel und ersten Erleuchter Armeniens, Taddäus und Bartholomäus: Ende November, Anfang Dezember

Die Armenische Kirche kennt 7 Sakramente (Mysterien). Diese sind:

Die Taufe

Die Salbung

Die Trauung

Das Abendmahl (Eucharistie)

Die Handauflegung (Priesterweihe)

Die Buße

Die Letzte Ölung (wird nur bei Geistlichen vorgenommen)

Die Säuglingstaufe ist allgemein üblich. Die Täuflinge werden nach der Wassertaufe mit Myronöl gesalbt und erhalten im Anschluss daran die 1. Kommunion. Es erfolgt keine Konfirmation. Die Beichte wird im Gottesdienst als allgemeine Beichte gehalten.

Die Hl. Messe der Armenischen Kirche

Im Zentrum des gottesdienstlichen Lebens der Armenischen Kirche steht die sonntägliche Feier der Hl. Liturgie. Einzelne Gebete zu besonderen Tageszeiten sind im Laufe der Entwicklung zusammengelegt worden und werden in den Morgen- und Abendgebetsstunden abgehalten.

Im Zentrum der Hl. Liturgie (armenisch "Surp Badarak"- d.h. Heiliges Opfer) steht das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern. Der Liturgietext wird auf den ersten Patriarchen und Katholikos Gregor den Erleuchter zurückgeführt.

Bis zur Einführung der armenischen Schrift Anfang des 4. Jahrhunderts waren Syrisch und Griechisch als Gottesdienstsprachen in den verschiedenen Provinzen Armeniens im Gebrauch. Je nach vorhandener kultureller Einflusssphäre fanden damals deshalb die Jakobusliturgie aus Jerusalem sowie über Kappadokien die Basilius - und Chrysostomosliturgien in Armenien Eingang. Die armenische Liturgie besitzt somit ihren Platz innerhalb der großen antiochenischen Liturgiefamilie. Nach Schaffung der armenischen Schrift durch Mesrop Maschtoz im Jahre 405 war es möglich, Gebete und Hymnen in armenischer Sprache schriftlich zu fixieren; jedoch kommt die Entwicklung der armenischen Liturgie erst im 17. Jahrhundert mit der Einführung von gedruckten Liturgiebüchern zu einem vorläufigen Abschluss.

Im 13. Jahrhundert wird die lateinische Messe ins Armenische übersetzt. Es wurde der Eingangsteil der lateinischen Messe auch in die armenische Liturgie aufgenommen. Dieser wird allerdings mit dem von Khatschatur von Taron geschriebenen herrlichen Hymnus "Khorhurt Khorin" (Tiefes Mysterium) eingeleitet. Es ist nicht falsch zu sagen, dass die in der Armenischen Kirche gegenwärtig gebräuchliche Liturgie "eine äußerst originelle Synthese" aus den alten Liturgien der großen Schwesterkirchen und aus eigener, armenischer Tradition bildet.

Die armenische Liturgie besteht aus vier Teilen:

Vorbereitungsgottesdienst, armenisch: Badrasdutyun

Synaxis d. h. Wortgottesdienst, armenisch: Dschaschuzham

Opfergottesdienst, armenisch: Surp Badarak oder Zohaberum

Segen und Entlassung, armenisch: Orhnutyun jew Arzagum

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Die armenische Sprache


Herkunft

Armenisch (Eigenbezeichnung Hajeren) gehört zur indoeuropäischen Sprachfamilie, weist jedoch – wie Griechisch oder Albanisch – keine nahen Verwandten in dieser Sprachfamilie auf.

Die Sprachgeschichte unterscheidet folgende Formen des Armenischen:

Altarmenisch (auch Grabar genannt): 5 bis 11 Jh.

Mittelarmenisch: 11. bis 17. Jh.

Neuarmenisch (auch Aschcharabar genannt): seit dem 17. Jh. Das Neuarmenische...

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Die armenische Sprache


Herkunft

Armenisch (Eigenbezeichnung Hajeren) gehört zur indoeuropäischen Sprachfamilie, weist jedoch – wie Griechisch oder Albanisch – keine nahen Verwandten in dieser Sprachfamilie auf.

Die Sprachgeschichte unterscheidet folgende Formen des Armenischen:

Altarmenisch (auch Grabar genannt): 5 bis 11 Jh.

Mittelarmenisch: 11. bis 17. Jh.

Neuarmenisch (auch Aschcharabar genannt): seit dem 17. Jh. Das Neuarmenische weist - seinerseits zwei historisch und geographisch bedingte Formen auf: Ostarmenisch und Westarmenisch, die sich vor allem in der Aussprache und im Wortschatz, zum Teil auch in der Grammatik unterscheiden. Ostarmenisch ist heute die offizielle Sprache der Republik Armenien und wird auch von der armenischen Sprachgemeinschaft im Iran gesprochen. Westarmenisch, welches ursprünglich von den Armeniern im Osmanischen Reich gesprochen wurde, ist heute bedingt durch den Genozid an den Armeniern von 1915, zerstreut in der ganzen Welt, im Nahen Osten, in Europa und den USA, verbreitet.

Wortschatz

Die armenische Sprache enthält recht viele Lehnwörter aus dem Griechischen und den iranischen Sprachen. Aufgrund dieses Umstandes hielt man sie lange Zeit fälschlicherweise für einen iranischen Dialekt. In der sowjetischen Zeit wurden viele Wörter auch aus dem Russischen übernommen. Seit der Unabhängigkeit Armeniens legt man wieder größeren Wert auf die Reinheit der Sprache und die Sprachkultur.

Verbreitung

Weltweit sprechen ca. 9 Millionen Menschen Armenisch. Dabei leben gegenwärtig nur ca. 3,2 Millionen Armenier in der Republik Armenien. Die Armenier haben eine sehr starke Bindung an ihre Geschichte, Religion und Sprache und pflegen ihre Muttersprache, unabhängig davon, in welches Land der Erde sie das Schicksal verschlagen hat.

Der wichtigste Garant des Fortbestehens der armenischen Sprache außerhalb der Republik Armenien ist die Familie. So kann man behaupten, dass Armenisch in praktisch allen Ländern der Welt gesprochen wird. Zu den bedeutendsten Zentren der armenischen Diaspora gehören die USA, Russland, Frankreich und die Länder des Nahen Ostens.

Armenische Schrift

Die armenische Schrift wurde vom gelehrten Mönch Mesrop Maschtoz Anfang des 5. Jahrhunderts geschaffen. Die Rechtsläufigkeit und die Abfolge der Laute wurden dem griechischen Alphabet entnommen, aber Schriftzeichen, die im Griechischen nicht vorhandene Laute bezeichnen, wurden von Mesrop Maschtoz neu erfunden. Ursprünglich gab es im armenischen Alphabet 36 Zeichen, im frühen Mittelalter wurden drei weitere Buchstaben hinzugefügt.

Armenische Zahlen

Bevor Armenien das arabische Zahlsystem übernahm, wurden die Zahlen mit Hilfe der Buchstaben dargestellt. Zur Darstellung der Zahlen dienten grundsätzlich nur Großbuchstaben. Die 36 Buchstaben waren in 4 Reihen von je 9 Buchstaben geordnet. Die erste Reihe bezeichnete die Zahlen 1 bis 9, die zweite – 10 bis 90, die dritte – 100 bis 900 und die vierte – 1.000 bis 9.000. Mit den erst im Mittelalter eingeführten Buchstaben (für die Wiedergabe der Laute „O“ und „F“) wurden die Zahlen 10.000 und 20.000 bezeichnet.

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Nationalflagge, Wappen und Nationalhymne der Republik Armenien


Nationalflagge

Die Flagge Armeniens besteht aus drei gleich großen horizontalen Streifen: oben rot, in der Mitte blau und unten orange. Die heutige Nationalflagge Armeniens wurde bereits in der Demokratischen Republik Armenien (1918-1922) benutzt, jedoch durch die Angliederung Armeniens an die UdSSR von 1922-1991 durch eine der Sowjetflagge ähnliche ersetzt. Sie blieb während Demonstrationen in der Endzeit der Armenischen SSR in den 1980er Jahren ein Symbol für ein Unabhängiges Armenien und wurde am 24. August 1990 wieder...

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Nationalflagge, Wappen und Nationalhymne der Republik Armenien


Nationalflagge

Die Flagge Armeniens besteht aus drei gleich großen horizontalen Streifen: oben rot, in der Mitte blau und unten orange. Die heutige Nationalflagge Armeniens wurde bereits in der Demokratischen Republik Armenien (1918-1922) benutzt, jedoch durch die Angliederung Armeniens an die UdSSR von 1922-1991 durch eine der Sowjetflagge ähnliche ersetzt. Sie blieb während Demonstrationen in der Endzeit der Armenischen SSR in den 1980er Jahren ein Symbol für ein Unabhängiges Armenien und wurde am 24. August 1990 wieder eingeführt.

Die offizielle Bedeutung der Farben ist in der Verfassung der Republik Armenien festgehalten:

Das Rot symbolisiert das Armenische Hochland, den Kampf der armenischen Bevölkerung um das Überleben, das Blut, was man für Armeniens Unabhängigkeit und Freiheit vergossen hat.

Das Blau symbolisiert den Willen des armenischen Volkes unter einem friedlichen Himmel zu leben.

Das Orange symbolisiert das kreative Talent und die hart arbeitende Natur der armenischen Bevölkerung.

Wappen

Das Gesetz „Über das Staatswappen der Republik Armenien wurde am 19. April 1992 durch den Obersten Sowjet der Republik Armenien verabschiedet. Damit wurde eine leicht geänderte Version des Staatswappens der Demokratischen Republik Armenien (1918–1922) wieder eingeführt. Es wurde von Alexander Tamanjan und Hakob Kodschojan geschaffen.

Symbole und Bedeutung

Das armenische Wappen ist viergeteilt in rot und blau und zeigt die Wappen der vier armenischen Königshäuser Artaschesian, Arschakuni, Bagratuni und Rubinian(Königreich Kilikia).

Auf einem goldenen Mittelschild enthält es den Berg Ararat, auf dem die Konturen der Arche Noah dargestellt sind. Links (heraldisch rechts) findet sich ein goldener Adler und rechts (heraldisch links) ein goldener Löwe, als Wappenhalter den Schild haltend und beide widersehend. Sie sind Symbole der armenisch-apostolischen Kirche sowie des Königshauses der Bagratiden und stehen für Geisteskraft und Macht, Standhaftigkeit und Mut. Ferner zieren das Wappen ein aufgerichtetes goldenes Schwert mit überlegter gebrochener Kette als Symbol des Kampfes des armenischen Volkes um Freiheit und Unabhängigkeit, sowie unter dem Schild gekreuzt in Gold ein Ährenbündel und ein Zweig als Symbole von Kreativität und Friedfertigkeit.

Nationalhymne

"Mer Hairenik" (unser Vaterland)

Die Hymne wird seit dem 1. Juli 1991 gesungen. Sie basiert auf der Hymne der ersten armenischen Republik (1918-1920) besitzt aber einen anderen Text. Sie wurde von Mikael Nalbandian (1829-1866) geschrieben und von Barsegh Kanachyan (1885-1967) komponiert.

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